Sommerlager 2011 - Kasnudel vs. Gulasch

Am 16. Juli war es endlich soweit. Das lang ersehnte Sommerlager 2011 begann mit einer langen Busfahrt und brachte uns nach Zanka am Plattensee (Ungarn) an. Gleich zu Beginn überraschte uns der Balaton, wie man den Plattensee auf Ungarisch nennt, mit seiner eindrucksvollen Größe.

Unser Lagerplatz den wir nach dem Aufbau erkundeten war natürlich der helle Wahnsinn! Ein riesengroßes Areal, mit Hotelartigen Gebäuden, Fischerhütten und Bungalows und riesen große Wiesenflächen mit Möglichkeit zum Zelten. Fußballplätze, Volleyballplätze, ein großes Stadion, eine Discothek, eine Pizzeria, eine Bibliothek, ein Kino, eine Bushaltestelle, zwei Cafes, ein Supermarkt, ein kleines Geschäft, ein Souvenirladen, ein Bahnhof, eine Dinosaurierausstellung, ein wunderschöner großer Strand mit Hafen, Restaurants und Imbiss- und Eisständen und einer Wasserrutsche, vielen Spielmöglichkeiten,  Beachvolleyballplätze, saubere neue WC- und Duschanlagen… Man könnte die Liste unendlich weiterführen J - dies alles gehört zum Child & Youth Center Zanka.

Wir haben sehr viel erlebt und durften als Challenge auch immer wieder mal Tage selbst planen. Wie und wo und wann fährt der nächste Zug, wieviel kostet die Fahrt, was können wir vor Ort machen usw. Das ist gar nicht so einfach wenn man kein ungarisch spricht, aber wir haben es immer gut gemeistert! Wir waren im Plattensee baden – und ehrlich gesagt vergisst man bei diesem großen See schon manchmal dass es nicht das Meer ist. Wir haben am Abend eine Disco in unserem Aufenthaltszelt gemacht, wir haben das Lagergelände erkundet (und das hat bei dieser Größe gedauert). Am zweiten Tag gab es als Challenge mehrere Aufgaben die mit dem Lagerplatz und der Umgebung zu tun hatten. An einem Nachmittag haben wir die Reise nach Budapest angetreten um unsere Partnergruppe zu treffen. Nach der 3-stündigen Zugfahrt kamen wir bei strömendem Regen in der  Metropole an. Aber auch diese Challenge meisterten wir CAEX super, wie unsere Leiter sagten. Wir mussten ohne Stadtplan und mit 3 Sprachen (Englisch, Deutsch und „Hand und Fuss“ J) zuerst eine „Essmöglichkeit“ für uns ausfindig machen. Geschwind fanden wir den vertrauten „Schachtelwirt“ mit dem großen gelben M. Als wir uns gestärkt hatten, sollten wir aber als Abschluss der Challenge noch eine Unterkunft in der Nähe und zu einem erschwinglichen Preis finden. Ja das Internet ist ergiebig… aber schlussendlich schafften wir es noch. 340 m später landeten wir alle in einem urigen Hostel, wo wir aufgedreht aber doch sehr müde unseren wohlverdienten Schlaf gefunden haben. Am nächsten Tag erreichte die Challenge ihren Höhepunkt. Nach einem ausgedehnten Frühstück führten wir unsere Leiter durch Budapest. Über das Budaer Burgenviertel, wo wir auch in einem interessanten Höhlenlabyrinth waren, haben wir ein Boot gechartert um die Donau Richtung Zentrum zu überqueren. Nach einer Besichtigungstour dort, gingen wir über die Kettenbrücke zurück zum Bahnhof Deli und traten die Heimreise ins Basecamp an. An einem Tag haben wir uns die 32km entfernte Stadt Tapolca angesehen. Es gab so viele Highlights und Spaß in diesem Lager, welche man gar nicht in Worte fassen kann. Es wird wohl noch länger dauern, bis wir unsere unvergesslichen Eindrücke sortiert haben. WAAAAAHNSINNN :).

Wir möchten uns herzlichst bei der Stadt Villach, beim Landesjugendreferat der Kärntner Landesregierung und bei Herrn Martin Bacher von Bacher Reisen bedanken ohne die diese Reise in dieser Form nicht für alle möglich gewesen wäre!

Anmerkung der Leiter: Vielen Dank an alle Eltern für das Vertrauen dass ihr in uns legt. Wir freuen uns schon auf die nächsten Aktivitäten.